Montag, 26. September 2011

'Where're you from? Greece?' - 'When it comes to money - Yes!'

Bevor unser Studium uns endgültig bindet, nocheinmal ein kleiner Ausflug: Daniel hat ja schon lange geplant, dem Oktoberfest einen Besuch abzustatten. Ich wollte ursprünglich nicht mit - aber urspontan kam mal wieder alles ganz anderst. Unser guter Freund Bene lebt in München. Er und Daniel hatten sich letzten Donnerstag für 16 Uhr am Hauptbahnhof in München verabredet. Mir wurde auch noch Bescheid gegeben und Mittwoch Abend stand fest, dass ich auch am Start sein werde. Also, Donnerstag, schon um 15 Uhr am Bahnhof in München: 3 Chaoten anwesend. Bahn und Mitfahrgelegenheit machtens möglich. Zuerst sind wir noch ein Bisschen durch den Englischen Garten geschlendert, bevors dann ab auf d' Wiesn ging. 3-4 Zelte haben wir abgeklappert. Sitzplatz war leider Fehlanzeige, aber gegen später haben wir uns zu ein paar Arbeitskollgegen von Bene auf die Bänke gestellt und der ausgelassenen Stimmung entsprechen mitgegröllt. Da der Platz allerdings knapp war, sind wir relativ bald wieder nach drausen. Jeder 3 Maß und eine Fahrt in einem Wirbelkarussel in luftiger Höhe - der Abend war gelungen. Während Bene nach Hause getorkelt ist, sind Daniel und ich nach Salzburg abgedüst. Zum Glück war dort Endstation. Wer weiß, ob wir das Aussteigen sonst noch auf die Reihe gebracht hätten. Salzburg bei Nacht ist übrigens wunderschön idyllisch. Uns kamen noch ein paar andere alkoholgeschädigte Gruppen entgegen, von denen uns eine für Griechen hielt. ('Where're you from? Greece?') Hey, wir sind jetzt Studenten. Also wenns um Kohle geht, sind wir griechischer als griechisch. ('When it comes to money - Yes!') Das hat erstmal alle vor Lachen durchgeschüttelt. Nachdem uns dann aber der Kerl, zu dem Daniel das gesagt hat, Geld geben wollte, haben wir schnell das Weite gesucht. :-P
Am nächsten Tag haben wir Salzburg unsicher gemacht, die Burg und die Altstadt angeschaut und generell ein bisschen Färz getrieben. Morgens nach dem Aufwachen hatte ich mir online ein Zugticket nach Venedig gebucht und damit standen meine Pläne für die Nacht auch schon fest. Also, weiter gings. Was ich unglaublich vermisst hatte, war die ganzen Leute die man trifft, wenn man als Rucksackreisender unterwegs ist. Allein auf der Zugfahrt habe ich 3 Aussies, 2 Össis und eine Amerikanerin kennen gelernt. Letztendlich habe ich mir Venedig aber alleine angeschaut. Eine super schöne Stadt. Im Prinzip kann man den ganzen Tag nichts anderes machen, als durch die Gässchen und über die Brücken zu laufen. Langweilig wird einem sicher nicht. Und sie ist größer als ich dachte. Was alles organisatorische anging, hatte ich mal wieder viel Schwein. Ich hatte ein super preiswertes Hotel, obwohl eigentlich alles ausgebucht schien. Die Rückfahrt ließ sich auch problemlos buchen und als ich in München ankam hat es mich 5 Anrufe gekostet und ich hatte eine Mitfahrgelegenheit nach Karlsruhe. Das Glück ist bei den Reisenden. So, die eigentlichen Geschichten erzählen sowieso immer die Bilder:




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Der kleine Bruder von meinem Backpack - reicht völlig =)

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Ein Zufallshot über die Menge in einem Zelt auf de Wiesn

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So sieht Zufriedenheit aus

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Daniel und mich konnte nichts davon abhalten, noch so eine Kotzmaschine zu fahren. Übrigens mit SEW-Motoren betrieben^^

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Bene konnte sich auch sofort total für begeistern... :-P war aber dann natürlich auch am Start.

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So, einmal alle 3 Chaoten zusammen

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Hauptbahnhof: So schlimm wars bei uns nicht, dass wir uns hätten dazu legen müssen. Daniel hats trotzdem gemacht.

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Daniels waschechtes Studentenzimmer in Salzburg.

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Auf der Burg von Salzburg mit Blick über die Altstadt

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Und ansonsten haben wir an dem Tag viel Färz gemacht...

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...Färz...

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...Färz...
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Liegts an mir, oder sind die Ampelmännchen in Italien klein und dick - muss am guten Essen liegen.
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Typisch für Venedig: Überall werden die berühmten Karnevalmasken verkauft - gefallen mir echt gut.

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Ebenfalls typisch: die Gondeln.

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Es gibt unzählbar viele kleine Gassen mit Kanälen wie diesen. Eine schöner als die andere.

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Und noch eine. Diesmal mit mir.

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Ein Blick über den Canal Grande, der sich s-förmig durchs Zentrum Venedigs schlängelt

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Eine der größten und wohl die berühmteste Brücke in Venedig. Na super, den Namen habe ich vergessen.

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Der Markusplatz. Alles voller Tauben und Touristen.

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Der Blick von einer Insel auf das Stadtzentrum. Die Skyline von Venedig macht Einiges her. Wenn man von der falschen Seite schaut, stellt man aber leider fest, das das Höchste in der Stadt die verankerten Kreuzfahrtschiffe sind, die die Szenerie leider etwas kaputt machen.

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Ein Schild, wie man es wohl nur in Venedig findet

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Und nochmal ein Kanal und ich

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Und hier bin ich wieder Zuhause mit einer Maske, die ich mir mitgebracht habe und aus der ich mir einen Kopfhörer-Ständer basteln will.


Cheers
Fabi

1 Kommentar:

  1. Hört sich mal wieder geil an, wird man ganz neidisch. Ich freue mich auch schon auf meine nächste Reise ;-)
    ach und... Rialtobrücke glaub

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