Donnerstag, 10. März 2011

"LEIT, DIE DREHE EN PORNO"

Hallihallo,

eine Woche bin ich nun schon wieder in Deutschland. Seitdem ist richtig viel passiert und da ich euch ja ALLE überraschen wollte, musste ich gefälligst meine Klappe halten, konnte nicht ins Facebook usw. Der Schlachtplan sah so aus: Von Christchurch nach Auckland fliegen, dort nach 4 Tagen nach L.A. und dann nach weiteren 8 wieder zurück in die Heimat, wo ich am Schmutzigen absolut jeden überraschen wollte. Eltern, Natascha, Freunde.. niemand, aber auch wirklich niemand hat irgendwas gewusst! Außer einer, Chris, der mir die Karte für Karlsdorf besorgt hat und natürlich Fabi und Flo.
Anstrengend wars! Um 16.00 Uhr ging mein Flieger von L.A. nach London. Dort 3h Aufenthalt und dann wieder 1,5h Flug. Wie komme ich von Frankfurt nach Bruchsal? Bahn. Weiß ja niemand, dass der Bub schon wieder da ist. Als mein ICE Verspätung hatte und ich die Anschlussbahn in Mannheim verpasste dachte ich: "Jab, ich bin wieder voll angekommen." Die halbe Stunde Wartezeit machte mir aber nichts aus, denn es gab Crepes am Bahnhof. Dazu einen Cappuccino, der Bub war glücklich und urgechillt wegen der Neuseeland-Mentalität. In Bruchsal dann wurde ich von Chris und Hannah abgeholt. Großartig. Um die Überraschung perfekt zu machen klingelten sie zuerst bei meinen Eltern. Sie gingen also vor, ich kam nach einigen Sekunden um die Ecke. Die Blicke hättet ihr sehen sollen! Alta Falter, übel großartig! Mein Vater kam aus dem Wohnzimmer, schaute mich an und ging erstmal einen Schritt zurück. Es war übel geil. Meine Mutter war so happy, dass sie jeden umarmte. Ne Flasche Wein später, gings dann mit Chris und Hannah nach Karlsdorf. Es war irgendwie so schön wieder daheim zu sein.. unfassbar. Müde war ich komischerweise kaum. Im Flieger nach London nur gedöst, nach Frankfurt dann fast durchgeschlafen, hab ich mir zwei große Cappuccino auf dem Weg nach Hause reingelunst. Ok, so komisch ist es doch nicht ;). Letztendlich standen wir dann vor der Halle in Karlsdorf bis Natascha rauskam. Ich stand hinterm Chris, hab mich geduckt, dass sie mich nicht sieht. Sie umarmt ihn zur Begrüßung, da spring ich auf. Ihr Gesicht hättet ihr sehen sollen! Sensationell! Ich wollt sie in den Arm nehmen, aber sie ist weggerannt :D. Hat gedacht, sie sieht einen Geist. So gut :D. Irgendwann haben wir es dann doch geschafft. War echt absolut geil! Der restliche Abend ist schnell erklärt: in der Halle viele Leute wiedergetroffen, von Till über Marco, Hilli, Yannick, Bene usw. Ordentlich gefeiert haben wir :). Lustige Anekdote: Habe die Reaktionen meiner Eltern und die von Nala filmen lassen. Als Natascha und ich uns letztlich umarmen, brüllt irgendein Besoffener im Hintergrund: "LEIT, DIE DREHE EN PORNO!"

Zu den USA: L.A. und San Francisco waren echt geil. Obwohl mir viele gesagt haben, dass L.A. ein Drecksloch ist, fand ichs super. Es ist halt eine riesige Stadt, die aus vielen Städten besteht, von denen einige cool, andere eben weniger cool sind. Aber es stimmt auf alle Fälle, dass San Francisco nochmal besser ist, weils einfach das Flair hat, was L.A. fehlt. In L.A. war ich, klar, in Hollywood, hab ne Warner Brothers Studio Tour gemacht, Downtown einschließlich der Walt Disney Concert Hall gesehen. In San Francisco einfach die Stadt genossen. Alcatraz, Golden Gate Bridge, die Piers, Parks usw. einfach geil. Langer Rede kurzer Sinn: Schaut euch einfach mal die Bilder an. Ich meld mich hiermit ab und überlass den Jungs das Feld. Wer was will, meine Nummer habt ihr ;).



LOS ANGELES

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Beginn des Walk of Fames



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Vorbereitungen für die Oscars. Genau DORT posen immer die Stars.



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Downtown L.A.



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Walt Disney Concert Hall. Ein Gott dieser Frank Gehry :)



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Wer braucht schon Südostasien: Chinatown in LA ;)



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Wünschbrunnen. Was willste denn? Glück, Gesundheit oder doch Erfolg im Beruf? Mir war der Penny zu schade, drum hab ich nichts reingeworfen. Schön wars trotzdem.






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Back in Hollywood geben sich Mario und Woody die Klinke. Zorro, Shrek, Michael Jackson, den Unglaublichen Hulk und natürlich Elvis hab ich auch gesehn.



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Kein Kommentar nötig :)



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Grauman's Chinese Theatre. Ganz berühmt in Hollywood. Davor sind Motive wie oben von Donald zu sehen.


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einmal auf den Geschmack gekommen..



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...muss ich wirklich sagen: ER IST GUT!



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Wer erkennts?

Saß auch im Set von Two And A Half Men. Keine Fotos erlaubt :(.
Trotzdem schau ich gern in Charlies Malibu-Haus ;).



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Ripley's Belive It Or Not!
(skurilles Museum in Hollywood)



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Jack In The Box! Bester Burger in den USA!


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Wer hat gesagt, dass L.A. nicht schön ist? (Teil 1)


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Wer hat gesagt, dass L.A. nicht schön ist? (Teil 2)



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Wer hat gesagt, dass L.A. nicht schön ist? (Teil 3) !



SAN FRANCISCO

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Typisches Bild: Hügel!



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Die Brücke aus der Entfernung.



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Kannte ich schon: GTA San Andreas.


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Downtown San Francisco. See the difference?




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Downtown San Francisco



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Alcatraz



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Crab I'm trapped, bru!


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Mural Project. Seit 1992 das StreetArt-Mekka in SF. Ist ne lange Nebengasse.



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Die beste Arbeit. Mit Abstand. Herr Czolk, wenn Sie jemals da sind..


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Painted Ladys.



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Nur geil!


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Kischde. 


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Blick auf San Francisco.


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Abschlusspunkt der Reise. Großartigoberaffengeilsensationellgut wars!
#
In diesem Sinne,
Cheers!

Mittwoch, 9. März 2011

"Dagegen kann der Ballermann echt abstinken"

Das Ziel von Flo und meiner (Fabis) Dschungelexpedition war das gleiche wie der Ausgangspunkt. Zurueck in Chiang Mai haben wir uns abends an Futsal mit den Einheimischen versucht, bevor es am naechtesn Morgen weiter nach Chiang Rai ging. Mit ausgeliehenen Fahrraedern haben wir uns dort ein wenig die Umgebung angesehen. Eigentlich wollten wir auf direktem Weg zu einer Buddha-Hoehle. Die thailaendische Ausschhilderung hat unseren Trip allerdings etwas ausgedehnt, aber am Ende hat er auch unser beabsichtigtes Ziel enthalten. Abends gab es dann als Belohnung fuer die Strampelstrapazen unsere erste Thaimassage. Es war unheimlich entspannend und sie wird wohl nicht unsere letzte bleiben.
Im Bus sind wir dann weiter nach Chiang Khong an der Grenze zu Laos und haben dort mit tollem Ausblick auf den Mekong zwei erholsame Tage verbracht. Nach ein wenig Buerokratie und dem ueblichen Ein- und Ausreisetralala haben wir Chiang Khong an zweiten Morgen verlassen und sind nach Laos uebergesetzt. Die laotische Waehrung ist der Kip. Man freut sich aber auch ueber U.S.-Dollar und thailaendische Baht werden auch nicht immer abgelehnt. Folglich rennen wir mit drei verschiedenen Zahlungsmitteln in der Tasche rum und rechnen wahlweise im Kopf in Neuseeland-Dollar oder Euro um - etwas gewoehnungsbeduerftig.
Ein paar ganz klare Indikatoren dafuer, dass man von einer ehemaligen englischen in eine ehemalig franzoesische Kolonie ausreist sind uebrigens: Das Essen wird besser und dieMenschen freundlicher, man faehrt auf der richtigen Strassenseite (endlich mal wieder) - und die Leute verstehen besser Englisch und verwechseln ein Moskitonetz nicht mehr mit Dunkin Donuts. Laos gefaellt Flo und mir bisher ziemlich gut, besser als Thailand auch wenn der Unterschied letztendlich doch nicht so gross ist.
Von Huay Xai, der laoseitigen Grenzstadt, sind wir zwei Tage lang mit dem Boot den Mekong hinunter nach Luang Prabang gefahren. Die Fahrt war relativ ereignislos, aber voller schoener Ausblicke und der Sonnenuntergang war auch nicht schlecht.
Ein paar Stunden nach unserem Eintreffen in Luang Prabang haben wir via e-Mail erfahren, dass Daniels Ueberaschungsankunft in Deutschland wie am Schnuerchen geklappt hat. Hat uns tierisch gefreut. Unter anderem weil es nicht immer einfach war, seine Plaene nicht durchsickern zu lassen, vorallem, als in Christchurch die Erde bebte und Flo und ich die einzigen waren, die wussten, dass Daniel sicher hoch ueber dem Pazifik in Richtung L.A. schwebt. Im Endeffekt lief alles glatt und wir sind auf die Geschichte im Einzelnen gespannt.
Luang Prabang ist entsprechend ihrem Status als Weltkulturerbe eine recht nett anzuschauende Stadt und ein Bummel zu den Sehenswuerdigkeiten war natuerlich Pflicht. Ausserdem sind wir noch zu einem nahegelegenem Wasserfallpark um ein wenig zu Planschen, von Wassefaellen zu springen und uns an Lianen ins paradisisch blaue Nass zu schwingen. In dem Zuge haben wir auch noch Caro kennen gelernt, mit der wir am naechsten Tag weiter nach Viang Vieng gereist sind und mit der wir uns hier ein Zimmer teilen. Viang Vieng ist einerseits ein Outdoorparadies vor einer atemberaubenden Berg- und Klippenkulisse und andererseits eine Mischung aus Amsterdam und Ballermann. Hier kann man sich jedes Getreank bzw. Gericht à la carte wahlweise mit Marihuhana, Pilzen, Yaba oder aehnlichen Drogen wuerzen lassen und eine Flasche Whiskey gibt es fuer 90 Cent. Dementsprechend geht hier abends die Party. Dagegen kann der Ballermann echt abstinken. Mich hat dann aber doch eher die Natur gereizt und ich bin mit Caro am Rockclimbing etwas ausserhalb der Stadt versucht. Um den Blogeintrag nicht zu langwierig werden zu lassen, habe ich einige Details ausgespaart. Schaut euch einfach die Bilder an, die sagen ja bekanntlich mehr als Worte.

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Die thailaendische Ausschilderung hilft uns nur bedingt

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Flo und sein Fahrrad

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1002 Baht, 20 U.S.-Dollar und 70000 Kip

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Wasserfallterassen in der Naehe von Luang Prabang

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Schwingen ins kuehle Nass

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noch mehr Wasserterassen

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vor einem der zahlreichen Tempel



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Luang Prabang

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Irgendeine Kokusnussspezialitaet

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Auf den Maerkten gibt es alles, von Froeschen, toten Eichhoernchen, gebratenen Ratten, Blutwackelpudding und dem gleichen mehr

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einen Schlangenschnapps wollten wir auch einmal probieren

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Eindruecke unserer Mekongfahrt...



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Wie gesagt, auf dem Markt gibt es alles, was man (bzw.ein  Laote) essen kann.

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Ich beim Klettern

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Mal wieder ein Tempel - hier in Luang Prabang

Cheers
Fabi und Flo