Mittwoch, 9. März 2011

"Dagegen kann der Ballermann echt abstinken"

Das Ziel von Flo und meiner (Fabis) Dschungelexpedition war das gleiche wie der Ausgangspunkt. Zurueck in Chiang Mai haben wir uns abends an Futsal mit den Einheimischen versucht, bevor es am naechtesn Morgen weiter nach Chiang Rai ging. Mit ausgeliehenen Fahrraedern haben wir uns dort ein wenig die Umgebung angesehen. Eigentlich wollten wir auf direktem Weg zu einer Buddha-Hoehle. Die thailaendische Ausschhilderung hat unseren Trip allerdings etwas ausgedehnt, aber am Ende hat er auch unser beabsichtigtes Ziel enthalten. Abends gab es dann als Belohnung fuer die Strampelstrapazen unsere erste Thaimassage. Es war unheimlich entspannend und sie wird wohl nicht unsere letzte bleiben.
Im Bus sind wir dann weiter nach Chiang Khong an der Grenze zu Laos und haben dort mit tollem Ausblick auf den Mekong zwei erholsame Tage verbracht. Nach ein wenig Buerokratie und dem ueblichen Ein- und Ausreisetralala haben wir Chiang Khong an zweiten Morgen verlassen und sind nach Laos uebergesetzt. Die laotische Waehrung ist der Kip. Man freut sich aber auch ueber U.S.-Dollar und thailaendische Baht werden auch nicht immer abgelehnt. Folglich rennen wir mit drei verschiedenen Zahlungsmitteln in der Tasche rum und rechnen wahlweise im Kopf in Neuseeland-Dollar oder Euro um - etwas gewoehnungsbeduerftig.
Ein paar ganz klare Indikatoren dafuer, dass man von einer ehemaligen englischen in eine ehemalig franzoesische Kolonie ausreist sind uebrigens: Das Essen wird besser und dieMenschen freundlicher, man faehrt auf der richtigen Strassenseite (endlich mal wieder) - und die Leute verstehen besser Englisch und verwechseln ein Moskitonetz nicht mehr mit Dunkin Donuts. Laos gefaellt Flo und mir bisher ziemlich gut, besser als Thailand auch wenn der Unterschied letztendlich doch nicht so gross ist.
Von Huay Xai, der laoseitigen Grenzstadt, sind wir zwei Tage lang mit dem Boot den Mekong hinunter nach Luang Prabang gefahren. Die Fahrt war relativ ereignislos, aber voller schoener Ausblicke und der Sonnenuntergang war auch nicht schlecht.
Ein paar Stunden nach unserem Eintreffen in Luang Prabang haben wir via e-Mail erfahren, dass Daniels Ueberaschungsankunft in Deutschland wie am Schnuerchen geklappt hat. Hat uns tierisch gefreut. Unter anderem weil es nicht immer einfach war, seine Plaene nicht durchsickern zu lassen, vorallem, als in Christchurch die Erde bebte und Flo und ich die einzigen waren, die wussten, dass Daniel sicher hoch ueber dem Pazifik in Richtung L.A. schwebt. Im Endeffekt lief alles glatt und wir sind auf die Geschichte im Einzelnen gespannt.
Luang Prabang ist entsprechend ihrem Status als Weltkulturerbe eine recht nett anzuschauende Stadt und ein Bummel zu den Sehenswuerdigkeiten war natuerlich Pflicht. Ausserdem sind wir noch zu einem nahegelegenem Wasserfallpark um ein wenig zu Planschen, von Wassefaellen zu springen und uns an Lianen ins paradisisch blaue Nass zu schwingen. In dem Zuge haben wir auch noch Caro kennen gelernt, mit der wir am naechsten Tag weiter nach Viang Vieng gereist sind und mit der wir uns hier ein Zimmer teilen. Viang Vieng ist einerseits ein Outdoorparadies vor einer atemberaubenden Berg- und Klippenkulisse und andererseits eine Mischung aus Amsterdam und Ballermann. Hier kann man sich jedes Getreank bzw. Gericht à la carte wahlweise mit Marihuhana, Pilzen, Yaba oder aehnlichen Drogen wuerzen lassen und eine Flasche Whiskey gibt es fuer 90 Cent. Dementsprechend geht hier abends die Party. Dagegen kann der Ballermann echt abstinken. Mich hat dann aber doch eher die Natur gereizt und ich bin mit Caro am Rockclimbing etwas ausserhalb der Stadt versucht. Um den Blogeintrag nicht zu langwierig werden zu lassen, habe ich einige Details ausgespaart. Schaut euch einfach die Bilder an, die sagen ja bekanntlich mehr als Worte.

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Die thailaendische Ausschilderung hilft uns nur bedingt

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Flo und sein Fahrrad

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1002 Baht, 20 U.S.-Dollar und 70000 Kip

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Wasserfallterassen in der Naehe von Luang Prabang

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Schwingen ins kuehle Nass

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noch mehr Wasserterassen

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vor einem der zahlreichen Tempel



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Luang Prabang

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Irgendeine Kokusnussspezialitaet

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Auf den Maerkten gibt es alles, von Froeschen, toten Eichhoernchen, gebratenen Ratten, Blutwackelpudding und dem gleichen mehr

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einen Schlangenschnapps wollten wir auch einmal probieren

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Eindruecke unserer Mekongfahrt...



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Wie gesagt, auf dem Markt gibt es alles, was man (bzw.ein  Laote) essen kann.

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Ich beim Klettern

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Mal wieder ein Tempel - hier in Luang Prabang

Cheers
Fabi und Flo

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